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Ein Logo mit großem L

23-02-2017

Seit 2017 hat Leolux ein neues Logo! Oder, besser gesagt, eine Weiterentwicklung der bekannten Bildmarke, die uns als Ausdruck unserer Identität jahrelang begleitet hat. Die Geschichte des Logos ist ebenso vielfältig wie die des Unternehmens selbst – und damit auf jeden Fall einen Blog wert!

Der Löwe

Wir gehen zurück ins Jahr 1952. In das Jahr, in dem die Zuid-Nederlandse Clubmeubelfabriek Venlo (ZNC) unter der Marke Leolux eine Kollektion moderner Möbel auf den Markt bringt. „Leo“ verweist auf den Löwen im Logo von ZNC, und „lux“ auf Luxus – als Reaktion auf die Tatsache, dass „moderne Möbel“ in dieser Zeit oft mit „spartanisch“ und „unbequem“ assoziiert werden. Der Löwe im Namen hat entscheidenden Einfluss auf das Logo. Das allererste Leolux-Logo ist nämlich rund mit einem markanten Löwenkopf, der über dem in schlichten Großbuchstaben gehaltenen Namen LEOLUX thront.

Der Löwe durchlebt im folgenden Jahrzehnt mehrere Metamorphosen. Die modernen Leolux-Möbel erhalten um 1959 ein goldenes Label, auf dem der Löwe schon etwas stilisierter dargestellt wird als in den früheren Jahren. Diese Abstrahierung setzt sich fort, wie der neue Löwe im Logo aus dem Jahr 1960 beweist.

Aber auch in der Wortmarke macht sich dieser Trend bemerkbar. Während der Name Leolux 1959 noch in Schreibschrift an der Fassade prangt, tauchen einige Jahre später zwei moderner gestaltete Wortmarken auf: eine mit einem stilisierten, relativ kleinen Löwen und eine sogar ganz ohne das Wappentier. 1962 verschwindet der Löwe dann vollends von der Bildfläche.

Lavieren mit dem L

In der Broschüre von 1967 taucht ein Logo auf, in dem der Firmenname ganz in Kleinbuchstaben geschrieben ist. Ihm ist aber kein langes Leben vergönnt. Kaum zwei Jahre später entsteht die Basis für das Logo, das in den folgenden Jahrzehnten das Bild von Leolux bestimmen wird.

Der Name Leolux wird in klassischen Großbuchstaben geschrieben, wobei das O leicht gedreht ist und das U und X miteinander verbunden sind: zwei typographische Finessen, die Gleichgewicht in das Schriftbild bringen. Im selben Jahr, 1969, hält auch das stilisierte L als Bildmarke Einzug. Allerdings musste es noch einiges an Experimenten über sich ergehen lassen: bis 1976 sind nämlich Varianten mit großem wie mit kleinem L im Umlauf, das sich zudem mal neben, mal über dem Logo wiederfindet.

Farbnuancen

1976 erhält das Logo seine endgültige Form. Position, Form und Größe des L und der Wortmarke werden festgelegt und in der Folge auch konsequent gehandhabt. Das einzige, was sich noch ändert, ist die Farbe. Seit den 1960er-Jahren entschied man sich grundsätzlich für Orange, wenn das Logo in Farbe verwendet wurde. Anfang der Achtziger Jahre hält dann das bekannte Gelb Einzug als Corporate-Farbe, obwohl das Logo in Anzeigen und Broschüren auch dann meistens noch in Schwarz, Grau oder Weiß abgebildet wird.

Respektvolles Redesign

2016 wurden die ersten Schritte zur Modernisierung unseres Logos unternommen. Der Entwicklungsprozess kennzeichnete sich durch großen Respekt vor der Vergangenheit. Darum wurde das Leolux-L zwar etwas frischer und weicher gestaltet, ohne jedoch an Wiedererkennungswert einzubüßen.

Die größte Veränderung betrifft die Wortmarke. Grossbuchstaben werden heute, insbesondere im elektronischen Nachrichtenverkehr, leicht als aufdringlich empfunden. Darum haben wir uns für ein freundlicheres, moderneres Schriftbild entschieden. Auch die Proportionen und Abstände zwischen den Buchstaben und dem Schrift- und Bildlogo wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt, um ein schönes, ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen:

ein innovatives, frisches und zeitgemäßes Logo, mit dem Leolux für die Zukunft gerüstet ist!

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