Bella Bora van Axel Enthoven


Axel Enthoven

~ Axel Enthoven ~

Schön durch seine Schlichtheit und Selbstverständlichkeit’

Axel Enthoven (1947)

Es begann 1983 mit Bora Bora. Jetzt, dreißig Jahre später, gibt es die Bora-Serie immer noch. Es folgten Bora Bèta, Bella Bora (2008) und Bora Balanza (2016).

“Qualitätssofas waren zu Beginn der achtziger Jahre noch schwer und pompös. Der Sitzkomfort wurde nämlich durch Holzrahmen und eine große Menge Schaummaterial bestimmt. Für über 55-Jährige, die sich nach einem kleineren Wohnraum umsahen, war das nicht besonders praktisch. Die Sitzmöbel brauchten zu viel Platz. So kamen – beeinflusst durch die avancierte Moderne – elegantere Modelle in Mode. Leolux bat mich, ein dünneres und leichteres Sitzmöbel zu entwerfen - aus Holz und mit der berühmten ‘Leolux’-Sitzqualität. Diese Herausforderung habe ich gerne angenommen!“

Bei allem, was Enthoven tut, ist Nachhaltigkeit seine größte Triebfeder. “Gemeinsam mit Leolux habe ich in den achtziger Jahren schon nachhaltige Produkte entwickelt. Damals waren wir unserer Zeit weit voraus. Noch immer arbeite ich am liebsten an Produkten mit einer guten Geschichte und einer langen Lebensdauer. Wahrscheinlich liegt das an der Tatsache, dass ich von Haus aus eigentlich kein Möbeldesigner, sondern ein Produktdesigner bin. Funktionalität steht bei allen meinen Entwürfen an erster Stelle. Am meisten stolz bin ich auf die Bora-Reihe, den Bova-Bus, die Trambahn von Brüssel und ein Samsonite-Köfferchen, Focus genannt. Das sind alles Entwürfe, die schon seit Jahren von Menschen mit viel Freude genutzt werden.“